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Kreuzfahrt-Sucht: Es begann mit einem Lied

Wie oft wir an der Elbe standen und sehnsüchtig den Kreuzfahrtschiffen hinterher schauten? Uns auf eine Aida, Costa oder ein Mein Schiff träumten? Ziemlich oft. Und momentan dank Corona ja sowieso. Aber im August 2014 hatte das Warten erst einmal ein Ende: Vor uns lagen fünf Tage auf der AidaLuna! Ein kurzer Metropolen-Trip von Hamburg nach Großbritannien, über die Niederlande und dann zurück nach Hamburg. Perfekt zum Reinschnuppern! Als wir glückselig auf unserem Liegeplatz in der Hafencity auf dem Außendeck standen, beschlich uns eine Vorahnung… die eines grandiosen Urlaubs. Knapp sechs Jahre war mein Sohn zu diesem Zeitpunkt alt – ideal, um mit dem Abenteuer Kreuzfahrt zu beginnen.   Die Kabine Gebucht hatten wir zu dritt eine Balkonkabine auf Deck 7, die mit Schlafcouch ausreichend Platz bot.   Gold wert war der Balkon: Beste Sicht beim An- und Ablegen, und vom Bett aus konnten wir aufs Meer oder den Hafen zu schauen – Meeresrauschen inklusive. Vorher mussten wir aber noch die für alle vorgeschriebene Rettungsübung hinter uns bringen. Also Rettungswesten an und ab aufs Deck!. …

Blauer Hafen – und da fehlt doch was

Was war das nur mal wieder für ein Hamburger Schiet-Wetter: Den ganzen Samstag hat es geregnet, und dabei hatten wir uns so gefreut, entspannt Schiffe zu kucken. Aber okay, dann warten wir halt bis Sonntag, dachten wir uns. Doch, jeeeyh, gegen Abend hörte der Regen auf und ab gings Richtung Auslaufparade! Als wir am Baumwall ausstiegen, erwartete uns schon die AidaPrima – ein Gänsehaut-Moment, weil wir sechs Wochen zuvor noch mit ihr auf der Metropolen-Tour unterwegs waren. Hach… Begleitet wurden sie und die anderen Schiffe von einem beeindruckenden Feuerwerk. Der “Blue Port”, bei dem Künstler Michael Batz den Hafen in blauem Licht erstrahlen lässt, tat sein Übriges und schuf eine ganz besondere Stimmung. Insgesamt sechs Schiffe sollten es sein bei der Auslaufparade, und neugierig haben wir auf MeinSchiff 3 gewartet. Und gewartet…und gewartet. Vielen ist aber gar nicht aufgefallen, dass sie nicht dabei war, da sich – wie wir später erfuhren – eine Leine in der Schiffsschraube verfangen hatte und sie erst am nächsten Tag auslaufen konnte. Schade! Es war aber trotzdem ein toller Abend. …

August 2017:
Schiff Ahoi!

In dieser Rubrik zeige ich Euch, was bei meinem Sohn spielzeugtechnisch gerade angesagt ist (und mich entweder begeistert oder komplett in den Wahnsinn treibt)… Nachdem wir in diesem August eine Woche mit der AidaPrima unterwegs waren, sind momentan natürlich Schiffe und eifrig gesammelte Mitbringsel aller Art angesagt. Da es von Siku noch kein Modell der AidaPrima gibt, wurde wieder das Modell der AidaLuna rausgekramt. Das haben wir nach unserer ersten Aida-Reise im Spielzeuggeschäft gekauft. Um die 13 Euro hat es damals gekostet und wurde seitdem seeehr oft bespielt. Es gab zwar auf der Prima ein Modell im Bord-Shop zu kaufen, allerdings nur mit Sockel und für 40 Euro…äh nö. Das große Schiffsmodell ist die Titanic aus Holz, die wir auf unserem Lieblingsflohmarkt Immenhof hier um die Ecke ergattert haben. Der Mann, der es verkauft hat, hat uns im Vorbeigehen angesprochen und es für 1,50 Euro verramscht. Ich glaube, er wollte das Ungetüm einfach nur noch loswerden…aber mein Sohn liebt das Schiff! Und nun kommt dazu, dass wir mit der Prima ja auch in Southhampton waren …