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Projekt Balkon Makeover

Fernab von Homeschooling und Homeoffice mussten im vergangenen Jahr zur Ablenkung ein paar kleinere Renovierungs-Projekte her.  Eines dieser Projekte: der Balkon! Der wird wie jedes Jahr im Frühling ready für den Sommer gemacht. Alle Möbel, Blumen und Holzfliesen kommen runter, der Boden wird von allem entfernt, was sich so an Blättern, Pollen und Staub im Laufe des Jahres angesammelt hat. Dieses Mal sollte noch ein frischer Anstrich her – und neue Möbel. Denn unseren Balkon nutzen wir sehr gerne. Trotz Citylage ist er ruhig gelegen, mit Blick auf Wiese und Bäume. Mit der Bank, die zuvor dort stand, war ich unzufrieden. Auf Dauer war sie mir zu sperrig, und die Polster, die mir so vorschwebten, passten dort nicht. Das Geknatsche ging mir auch auf die Nerven. Die Bank musste also weg – Ebay Kleinanzeigen sei dank ging das auch sehr fix. Dann kam alles andere runter: Fliesen, Sichtschutz, Blumen, Tisch und anderer Kleinkram.  Die Innenseite habe ich mit weißer Fassadenfarbe nachgestrichen und die Fliesen noch mal geschrubbt. Als neue Sitzgelegenheit haben wir uns für ein …

Hallo frisch, hallo Müllproblem:
Unsere erste Kochbox

Vor Corona war das Thema Kochen kein großes: Mein Sohn hat in der Schulmensa gegessen, ich auf der Arbeit. Unter der Woche gab es ein paar schnell zubereitete Kleinigkeiten, am Wochenende wurde lecker gekocht. Seit März 2020 – Homeschooling und Homeoffice sei dank – heißt es aber nun JEDEN Tag: “Was essen wir heute?” Hilfeeeee… Nachdem mir dann ständig und überall Werbung für Kochboxen eingeblendet wurde, habe ich aufgegeben und mir eine Wochenbox mit drei Mahlzeiten bestellt – Sparcode sei dank für 15,48 Euro. Das Prinzip dahinter: Alle Zutaten für die kompletten drei Mahlzeiten werden geliefert, inklusive Fleisch und Gemüse. Also mal ausprobieren… Kurze Zeit später kam der ziemlich große Karton an: Verpackt in viel Pappe und Papier. Das eingeschweißte Fleisch lag zusammen mit Eispacks in einem Kühlbeutel. Dadurch, dass die Lieferung pünktlich in dem zuvor angekündigten Zeitfenster ankam, dürfte die Kühlkette auch nicht unterbrochen worden sein. Auf den ersten Blick sah alles ganz gut aus, auch das Gemüse. Die Zutaten waren nach Gericht gebündelt und wirklich idiotensicher beschriftet. Folgende drei Mahlzeiten hatten wir uns …

Cuxhaven und zurück:
Minikreuzfahrt mit der Elbferry

Mit der Fähre von Brunsbüttel quer über die Elbe nach Cuxhaven? Lange Zeit ging das nicht mehr. Jetzt schon. Und wenn wir momentan schon nicht aufs große Kreuzfahrtschiff können (zum AIDA-Bericht geht es hier), haben wir die Elbferry mal ausprobiert. Am Brunsbütteler Elbdeich, etwas außerhalb des Zentrums, ging es um 8 Uhr los. Kosten für die Hin- und Rückfahrt: Erwachsene zahlen 18 Euro, Kinder bis 14 Jahre 9 Euro.    Nach einem kleinen Fußmarsch auf dem Anleger ging es dann pünktlich auf die Fähre. Das Auto haben wir in Brunsbüttel auf dem kostenfreien Parkplatz stehen lassen. Viele sind auch mit dem Fahrrad auf die Fähre gekommen und natürlich mit dem Auto.   Auf der einstündigen Überfahrt kann man es sich im Aufenthaltsraum gemütlich machen. Dort gibt es auch belegte Brötchen, Kaffee und Eis. Die Auswahl war bei uns coronabedingt noch eingeschränkt. W-Lan gibt es auf der Fähre gratis.  Natürlich kann man auch auf das obere Deck gehen und sich draußen im Strandkorb den Wind um die Nase wehen lassen – der Ausblick ist toll.  Und …

Neues Hotel in Travemünde:
Slowdown auf dem Priwall

Als die Zahlen im Corona-Herbst 2020 noch nicht explodiert waren, haben wir beschlossen, noch einmal ein Wochenende an die Ostsee zu fahren. Möglichst nah dran sollte es sein. Da der Priwall, die drei Kilometer lange Halbinsel an der Mündung der Trave, grade umgestaltet wurde und dort auch ein neues Hotel eröffnet hatte, war schnell klar: es geht nach Travemünde. Schon die Anfahrt zum Hotel ist etwas für Schiff-Fans: Nur mit der Fähre (für Autos, Fahrräder und Fußgänger) geht es  von Travemünde aus zum Priwall, die Überfahrt dauert aber nur ein paar Minuten. Dort wurde die Promenade am Yachthafen, die sogenannte Beach Bay, komplett aus dem Boden gestampft mit Restaurants, einer Markthalle mit Essständen, Geschäften und Apartments. Wer die Hamburger Hafencity mag, wird sich auch in dem neuen Areal wohl fühlen. Das Hotel  Unser Hotel, das Slowdown Travemünde, liegt direkt am Yachthafen mit grandiosem Blick auf den Hafen, die Trave und den Viermaster Passat.    Gebucht hatten wir ein Kurzurlaub-Wochenende mit Frühstück, das Zimmer war ein Superior-Apartment mit Wasserblick.  Toll war der Ausblick direkt auf den …

Grömitz im Corona-Sommer. Es war so schön!

Wieder Menorca wie geplant? Österreich? Vielleicht mal Griechenland? Nein. Ehrlich gesagt waren wir Anfang Juli froh, dass wir überhaupt in den Urlaub fahren konnten. Als sich im Juni abzeichnete, dass irgendeine Art von Urlaub vielleicht doch noch machbar sein wird, hab ich einfach dort etwas gebucht, wo wir sowieso ständig hinfahren: Grömitz. Diesmal kein Hotel,  sondern eine Ferienwohnung mit Selbstversorgung. Lieber auf Nummer sicher gehen. Zwei nette Zimmer, Küche, Bad – und mit Trampolin im Garten. Auf kochen, abwaschen und putzen habe ich zwar im Urlaub überhaupt keine Lust – aber draußen sitzen beim Bäcker zum Frühstücken oder eine Pizza holen geht ja auch. Und die Entscheidung war genau richtig. Nach all den Monaten Zuhause, dem Lockdown, zerrieben zwischen Homeoffice und Homeschooling. Am Ende knapp am Rande des Nervenzusammenbruchs. Endlich wieder am Strand zu sein, am Meer, ohne die ständigen Verpflichtungen und Termine, war wirklich schön.       Und die Leichtigkeit war eigentlich schon direkt am ersten Tag da. War ja auch alles vertraut: Grömitz sowieso, und in unserer Unterkunft hatten wir schon zweimal …

Kreuzfahrt-Sucht: Es begann mit
einem Lied auf der AIDA

Wie oft wir an der Elbe standen und sehnsüchtig den Kreuzfahrtschiffen hinterher schauten? Uns auf eine Aida, Costa oder Mein Schiff träumten? Ziemlich oft. Und momentan dank Corona ja sowieso. Aber im August 2014 hatte das Warten erst einmal ein Ende: Vor uns lagen fünf Tage auf der AidaLuna! Ein kurzer Metropolen-Trip von Hamburg nach Großbritannien, über die Niederlande und dann zurück nach Hamburg. Perfekt zum Reinschnuppern! Als wir glückselig auf unserem Liegeplatz in der Hafencity auf dem Außendeck standen, beschlich uns eine Vorahnung: die eines grandiosen Urlaubs. Knapp sechs Jahre war mein Sohn zu diesem Zeitpunkt alt – ideal, um mit dem Abenteuer Kreuzfahrt zu beginnen.   Die Kabine Gebucht hatten wir zu dritt eine Balkonkabine auf Deck 7, die mit Schlafcouch ausreichend Platz bot.   Gold wert war der Balkon: Beste Sicht beim An- und Ablegen, und vom Bett aus konnten wir aufs Meer oder den Hafen zu schauen – Meeresrauschen inklusive. Vorher mussten wir aber noch die für alle vorgeschriebene Rettungsübung hinter uns bringen. Also Rettungswesten an und ab aufs Deck!. Und …

36 Grad und es wird noch heißer:
Prinsotel La Caleta

In diesem besonderen Sommer – dem Zwischending nach der Grundschule und vor der weiterführenden Schule – wollten wir unbedingt in den Süden fliegen. Und alles haben, was für uns dazugehört: Großer Pool, Strand, nettes Hotel und Schön-Wettergarantie. Und so sind wir dann am allerersten Tag der Sommerferien auf Menorca gelandet! Unser Hotel, das Prinsotel La Caleta – Teil einer Kette mit insgesamt fünf Hotels auf Menorca und Mallorca – befindet sich rund eine Stunde vom Flughafen entfernt an der Cala Santadria im Westen der Insel, unweit der Stadt Ciutadella. Der erste Eindruck: whoop whoop, wie nett! Alles ziemlich stylish, der Garten riesig und der Pool himmelblau.  Das Zimmer mit Balkon und Blick ins Grüne war hell und nett eingerichtet. Froh war ich ausnahmsweise mal über die Klimaanlage – sonst immer das erste, was ich ausstelle. Die Hitzewelle hatte Ende Juni auch die Balearen fest im Griff… Um die Pools gruppieren sich die verschiedenen Appartmenthäuser, dazwischen balinesische Betten und schattige Plätzchen. In den zwei räumlich getrennten Pools – einer mit Rutsche etc eher familienfreundlich und damit …

Berge, Seen, Almen:
Tirol wir kommen

Strand, Städtereisen, Kreuzfahrten – nur in die Berge haben wir es zusammen irgendwie noch nicht geschafft. Zumindest nicht höher als die 760 Meter in Winterberg. Da wir Fans der Familotels sind (unser Urlaub im Familotel Landhaus Averbeck ), fiel die Wahl auf das Familotel Kaiserhof im österreichischen Berwang. Auf 1367 Metern, im Tal vor der Zugspitze! Neun Stunden Bahnfahrt und jede Menge Ohrenknacken später bot sich uns dieser Anblick: Das Familotel Kaiserhof Der Stil des Vier-Sterne-Hotels: Rustikal-gemütlich…   Blick vom Zimmerbalkon Schnell wurde klar: Für Kinder wird in dem Hotel jede Menge geboten. Die Kleinsten werden im “Babyland” betreut, die Größeren können sich im Indoor-Bereich des “Kinderlandes” an der Kletterwand oder auf den Bodenmatten austoben, im Kinderkino chillen oder malen und basteln. Für die Teens wird unter anderem eine Playstation und Airhockey geboten. Aaaaber: Das Urlaubsleben in Berwang spielt sich – gutes Wetter vorausgesetzt – eh überwiegend draußen ab. Mit dem Kinderclub finden geführte Wanderungen statt oder Thementage mit Schatzsuche etc. Im Garten finden sich ein Spielplatz mit Riesen-Trampolin, Kleintiergehege, Wasserspielen und Sandkasten. Der Renner …