Reisen
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Berlin, ick liebe dir:
Novotel am Tiergarten

Acht Jahre – ein perfektes Alter, um zum ersten Mal den Boden der Hauptstadt zu betreten! So haben wir uns im vergangenen November für ein paar Tage aufgemacht ins aufregende Berlin. Mein Anspruch an das Hotel: Zentral, aber ruhig. Fündig geworden bin ich beim Novotel Berlin am Tiergarten. Die Lage: nah an der S-Bahn, aber dennoch recht ruhig gegenüber dem Tiergarten gelegen.

Wir haben ein Familienzimmer gebucht, das mit einem Doppelbett und einer Schlafcouch geräumig und gemütlich war. Aus dem Fenster konnten wir auf die S-Bahn-Gleise schauen (gehört haben wir durch die gut isolierten Scheiben nichts), und mein Sohn ist morgens aus dem Bett gesprungen und hat fasziniert die ein- und ausfahrenden S-Bahnen beobachtet. Das 4-Sterne-Hotel wirbt explizit mit Familienfreundlichkeit – beim Einchecken gibt es ein kleines Geschenk und im Erdgeschoss können sich die Kinder im Spielzimmer mit unter anderem einer XBox die Zeit vertreiben. Das Frühstück war auch gut, alles da und vielfältig. Besonders schön: Der Blick auf die Straße des 17. Juni. Dort findet- direkt vor dem Hotel – jeden Samstag und Sonntag ein Flohmarkt statt.

Hohenzollerngruft, Brandenburger Tor und Currywurst

Ich wollte meinem Sohn einerseits die Stadt zeigen, die ich sehr mag, ihn anderseits nicht mit zu viel Input überfordern. Es gibt sooo viel zu entdecken, aber immerhin ist er ja auch erst acht Jahre alt und sollte sich nicht erschlagen fühlen. Also: Brandenburger Tor, Berliner Dom, Regierungsviertel und Mauerreste waren gesetzt. Als Ausgleichsprogramm Potsdamer Platz, die riesigen Spielzeugabteilungen vom Kadewee und Kaufhof und das Ritter Sport Haus. Programm genug!

Wir sind an der Station Hakescher Markt ausgestiegen und von dort zum Berliner Dom gelaufen, der größten Kirche der Stadt. Nach der Besichtigung des Kirchenschiffs sind wir ganz nach oben gelaufen (sehr abenteuerlich der Aufstieg über eine etwas rostige, enge Treppe) und wurden mit einem gigantischen Ausblick über die Stadt belohnt. Dann ging es ganz nach unten in die Hohenzollerngruft, in der sich über 90 Sarkophage und Grabmäler befinden. Dort schlägt einem die deutsche und vor allem Berliner Geschichte entgegen. Mein Sohn fand es schaurig-interressant, vor allem wenn man die Inschriften und Erklärtafeln vorgelesen hat. Bestattet sind dort unter anderem König Friedrich I. und seine Frau Sophie Charlotte. Weiter gings zum Brandenburger Tor, das mein Sohn schon öfter mal in irgendwelchen Sendungen gesehen hatte. Nun direkt davor zu stehen, fand er ziemlich beeindruckend.

Nach einer Stärkung mit Berliner Currywurst (was sonst???) waren wir dann in der “Bunten Schoko-Welt Berlin” von Ritter Sport am Gendarmenmarkt. Auf drei Etagen kann dort alles rund um das Thema Schokolade entdeckt werden, darunter ein kleines Museum, ein Café und ein Shop, in dem man die kleinen Täfelchen auch einzeln kaufen kann.

Tipp: In der “Bunten Schoko-Welt” unbedingt eine Tafel eigene Schokolade kreieren. Für ein paar Euro kann man die Sorte (Vollmilch, Zartbitter oder im Sommer auch weiße Schokolade) und die Zutaten aussuchen (z.B. Marshmellows, Nüsse, roter Pfeffer, Knallbrause oder Knusperreis). Vor Ort wird die Schokolade dann hergestellt und nach einer kurzen Wartezeit kann diese verpackt mitgenommen werden! Ein tolles Mitbringsel. Oder halt zum Selberessen…

Wir haben uns dann noch das Regierungsviertel angeschaut und den Potsdamer Platz.

 

Fazit: In Berlin gibt es so viel zu entdecken, in ein paar Tagen schafft man nur einen Bruchteil. Ein weiterer Besuch ist für diesen Herbst geplant. Wir freuen uns!

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