Alltag Einschulung
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Einschulung – und dann im Zeitloch

Schon vorher wurde ich gewarnt: Wenn dein Kind erst mal in der Grundschule ist, dann rast die Zeit – kaum schaust du dich um, schwupps, vorbei sind die ersten vier Schuljahre. Und tja, was soll ich sagen: In einer Woche kommt mein Sohn in die dritte Klasse, und ich habe das Gefühl, seit der Einschulung sind auf KEINEN Fall schon zwei Jahre vergangen. Wo ist nur die Zeit geblieben…er kann lesen, schreiben, rechnen. Ist so selbstständig geworden, ein kleines Stück mehr unabhängig. Diskutiert wie ein Großer – um dann doch wieder so anlehnungsbedürftig zu sein wie früher.

Denke ich an die Einschulung, dann sind da Sentimentalität und Glück. Glück angesichts des wunderschönen Tages – aber auch wieder die Mischung zwischen Wut und Lachanfall. Denn Abend für Abend saß ich in der Küche und habe versucht, mit der Heißklebepistole sein Wunschmotto „Transformers“ kreativ auf der Schultüte zu verbasteln. Die sehr gut ankam bei meinem Sohn – während ich die ganze Zeit Angst hatte, dass sich die Tüte in ihre Bestandteile auflöst.

Aber, wie sagt der Kölner: Et hätt noch immer jot jejange oder so ähnlich. Und Spaß gemacht hat die ganze Organisation im Vorfeld sowieso. Am großen Tag war mein Sohn stolz und aufgeregt. Und ich wahrscheinlich noch viel mehr… Denn das Kind, das ja gefühlt erst vor sehr, sehr kurzer Zeit auf die Welt gekommen war, wird schon ein großes Schulkind. Und spätestens, als wir uns dann auf dem Weg in die Aula befanden, und das Treppenhaus gesäumt von größeren Schülern war, die ein Lied für die Erstlinge gesungen haben, brauchte ich das erste Taschentuch. Nach der offiziellen Feier und dem Überreichen der Sonnenblumen, sind die Kleinen dann noch für eine Stunde in die Klasse gegangen. Ein komisches Gefühl irgendwie…bis mein Sohn glücklich zurück kam.

Zuhause gab es dann etwas Leckeres zu essen, eine Schultüten-Torte (nicht perfekt, aber mit viel Liebe gebacken) und natürlich den ganzen Deko-Kram…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Manchmal verstehe ich selber nicht, wie die Zeit so schnell vergehen konnte. Gefangen im Alltag, der ständige Wechsel zwischen Ferien, Schule, Ferien, Schule, die Hausaufgaben, deswegen vielleicht …Und dann so aufregende Dinge wie die erste Klassenfahrt, neue Schüler in der Klasse, Feste und Zirkusprojekte….puh. Aber schön war die Zeit. Nur sooo schnell darf es jetzt nicht weitergehen…also genießt den Tag der Einschulung und wundert Euch nicht, wenn sich die Welt danach ein bisschen schneller dreht!

Liebe Grüße!

Melanie von Mama-Alltag

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