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Dorfhotel Sylt:
Zwischen Watt und Dünen

Nachdem wir im Herbst 2015 schon mal eine tolle Zeit auf Sylt verbracht haben, wollten wir unbedingt noch mal im Frühling hin. Im März war es endlich soweit!

Für uns Hamburger ist die Anreise unkompliziert, und wenn nur knapp eine Viertelstunde entfernt vom Bahnhof Westerland das Dorfhotel Sylt in Rantum in Sicht kommt, spätestens dann beginnt für uns der Urlaub. Hinten das Watt, vorne das Meer! Dazwischen das Haupthaus und der Appartementkomplex mit Spielplätzen, einem Kinderclub und dem Schwimmbad. Dort können auch Wellness-Anwendungen gebucht werden, ein netter Spa-Bereich steht ebenso zur Verfügung. Ein Dorfladen bietet Getränke, Süßes, Zeitungen, eine kleine Lebensmittelauswahl, Eis und morgens frische Brötchen. Wer mittags Hunger hat oder nicht am Buffet teilnimmt, kann in einem netten Restaurant essen gehen oder zum Beispiel Burger mit Pommes in einem kleinen Bar-Bistro bestellen.

Drei Spielplätze gibt es auf dem Gelände, plus ein eigenes Haus für den Kinderclub mit umzäuntem Spielbereich für die Kleinsten.

Die Appartements sind nett eingerichtet und auf jeden Fall ausreichend mit kleiner Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Bad. Die zugehörige Terrasse haben wir bei dem noch etwas kalten Wetter im März hauptsächlich genutzt, um unsere Strandfunde zu trocknen.

Besonders schön auch für Familien mit kleineren Kindern ist, dass diese sich relativ frei auf der Anlage bewegen können, dort herrscht Autoverbot. Für den Koffertransport stehen Bollerwagen bereit, die kostenfrei ausgeliehen werden können. Und so musste ich meinen Sohn ziemlich oft im Bollerwagen durch die Anlage schieben…

Sand, Meer und Dünen

Unsere Funde lassen es erahnen: Am Strand gibt es immer etwas Neues zu entdecken. Jeden Tag ist das Licht anders, die Wellen, die Gischt – ich liebe es. Einfach wunderschön! Und vor allem vom Hotel aus sehr gut zu erreichen: Ein kleiner Marsch durch ein Wäldchen, einmal über eine wenig befahrene Strasse – schon steht man inmitten der Dünen.

Nach stundenlangem Buddeln, Sammeln und durch den Sand stapfen, treiben uns aber irgendwann die frische Brise und der Hunger zurück ins Dorfhotel. Und das hat in dieser Hinsicht auch einiges zu bieten!

Kinder-Buffet und gaaanz viel Zeit

Die abendlichen Themenbuffets (mal „Fisch“, „Barbecue“ und auch mal „Italia“), sind vielfältig, wir sind dort mehr als fündig geworden. An verschiedenen Stationen werden Speisen vor den Augen der Gäste zubereitet, mal Steak, mal Fisch etc…es gibt einen Bereich für Vorspeisen mit Salaten, einen Bereich mit Suppen, eine große Auswahl an Hauptgerichten und ein Nachspeisenbuffet inklusive kleiner Käseauswahl. Sehr lecker! Für die Kleinen bietet das Hotel einen extra, abgesenkten Buffet-Bereich mit einer kindgerechten Auswahl (Fischstäbchen, Nudeln, aber auch Gemüse). Verschiedene Sorten Eis gibt es abends immer. Wein, Bier und Softdrinks sind inklusive.

Auch die Auswahl beim Frühstück ist mehr als reichhaltig. Omelettes und verschiedene andere Eierspeisen werden auf Wunsch frisch zubereitet. Ich muss sagen, dass ich selten so lange entspannt beim Essen gesessen habe wie im Dorfhotel Sylt. Das mag daran liegen, dass wir bislang nicht in den Sommerferien da waren, sondern entweder im Herbst oder Frühling, wenn noch nicht ganz so viele Gäste anwesen sind. So war das Restaurant nicht überfüllt. Zu meiner Entspannung beigetragen hat aber ganz sicher, dass sich über dem Restaurant ein Spielzimmer befindet, das über eine Wendeltreppe erreichbar ist. Dort spielt oder malt ein Betreuer mit den Kindern. So konnte ich morgens noch einen zweiten Latte Macchiato trinken und in Ruhe Zeitung lesen…welch Luxus.

Tipp: Auf jeden Fall vor 9.00 Uhr beim Frühstück sein (mit Kindern ja meist kein Problem), denn um Punkt 9 Uhr kommt Resi! Das Maskottchen des Hotels läuft mit seinem Assistenten zu dem immer gleichen Lied ein, begrüßt die Kinder einzeln, verteilt Obst, posiert für Fotos und knuddelt auch mal. Sehr putzig!

Mein Sohn hat den Kinderclub nur nach den Mahlzeiten in Anspruch genommen, ansonsten hat er nur mal reingeschaut und sich Strandspielsachen ausgeliehen. Das Angebot scheint aber gut angenommen und vielfältig. Wir waren aber eh meist entweder am Strand oder im Schwimmbad, das einen wunderschönen Ausblick auf das angrenzende Watt bietet. Einen Ausflug haben wir nach Westerland gemacht, dort ist auch ein Sealife.

Uns haben die Tage in Rantum so gut gefallen, dass wir auf jeden Fall wiederkommen. Und vielleicht probieren wir auch noch mal eines der anderen Dorfhotels aus, es gibt noch eines in Boltenhagen und eines in Fleesensee.

Bis bald, Sylt!

 

 

 

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