Alle Artikel in: Reisen

Berge, Seen, Almen:
Tirol wir kommen

Strand, Städtereisen, Kreuzfahrten – nur in die Berge haben wir es zusammen irgendwie noch nicht geschafft. Zumindest nicht höher als die 760 Meter in Winterberg. Da wir Fans der Familotels sind (unser Urlaub im Familotel Landhaus Averbeck ), fiel die Wahl auf das Familotel Kaiserhof im österreichischen Berwang. Auf 1367 Metern, im Tal vor der Zugspitze! Neun Stunden Bahnfahrt und jede Menge Ohrenknacken später bot sich uns dieser Anblick: Das Familotel Kaiserhof Der Stil des Vier-Sterne-Hotels: Rustikal-gemütlich…   Blick vom Zimmerbalkon Schnell wurde klar: Für Kinder wird in dem Hotel jede Menge geboten. Die Kleinsten werden im “Babyland” betreut, die Größeren können sich im Indoor-Bereich des “Kinderlandes” an der Kletterwand oder auf den Bodenmatten austoben, im Kinderkino chillen oder malen und basteln. Für die Teens wird unter anderem eine Playstation und Airhockey geboten. Aaaaber: Das Urlaubsleben in Berwang spielt sich – gutes Wetter vorausgesetzt – eh überwiegend draußen ab. Mit dem Kinderclub finden geführte Wanderungen statt oder Thementage mit Schatzsuche etc. Im Garten finden sich ein Spielplatz mit Riesen-Trampolin, Kleintiergehege, Wasserspielen und Sandkasten. Der Renner …

Entspannte Tage im Aja Grömitz

Seit knapp zehn Jahren ist Grömitz mein absoluter Lieblingsort an der Ostsee – und zwar zu jeder Jahreszeit. Diesmal haben wir uns zum zweiten Mal im Aja eingebucht. Das Hotel ist recht stylisch, fast direkt am Strand und hat ein – ähhh – besonderes Konzept. Das Hotel und die Zimmer Das Aja wurde 2015 eröffnet und ist damit recht modern ausgestattet. Das Zimmer hatte seitlichen Meerblick und – wie alle Zimmer im Aja – einen offenen, nur mit einer Glasscheibe abgetrennten Badbereich. Das muss man mögen – für uns ist es okay. Die Toilette ist ja zum Glück separat ;-). Perfekt für uns ist, dass das eigentlich öffentliche Schwimmbad (die Grömitzer Welle) über einen “Bademantelgang” direkt mit dem Hotel verbunden ist. Man kann also mit den Bademänteln direkt mit dem Fahrstuhl bis kurz vor den Eingang fahren. Tipp: Unbedingt mit Meerblick buchen, sonst könntet Ihr Pech haben und in den unteren Etagen auf den Innenhof bzw. auf die Außenfassade des Schwimmbades schauen. Der Ausblick bei gebuchtem Meerblick sieht dann so oder ähnlich aus: Zuerst ging …

Scandic am
Potsdamer Platz – plus Ausflugtipps

Als idealen Ausgangspunkt für unseren Berlin-Besuch haben wir diesmal nach einem netten Hotel am Potsdamer Platz gesucht. Die Wahl fiel auf das Scandic: Preis, Lage, Kinderfreundlichkeit – schien alles zu passen. Das Hotel einer skandinavischen Kette ist im cleanen Ikea-Style eingerichtet, viel Weiß also und Elche an jeder Ecke. Das Zimmer war geräumig und hübsch, mit Holzfußboden und sehr bequemen Betten. Das Spielzimmer Auf der dritten Etage – neben dem Frühstücksrestaurant – befindet sich ein Spielzimmer für Kinder. Und da hat einer mitgedacht: Fernseher und Playstation stehen in einem Schrank, der von einem Mitarbeiter aufgeschlossen werden muss.   Das Frühstücksbuffet Die Auswahl morgens ist riesig. An verschiedenen Stationen und Themenbereichen wird eigentlich alles geboten, was zu einem ausgiebigen Frühstück gehört. Mit vielen frischen Produkten und keinen Plastikverpackungen. Sehr süß: Auf einem kleinen Kinderbuffet mit eigenem Kindergeschirr konnten die Kleinen sich selbst bedienen bei Waffeln, Würstchen, Frikadellen, Grütze und Co.   Wir haben natürlich nicht nur das Hotel genossen, sondern auch einige schöne Dinge unternommen. Hier kommen fünf Tipps von uns für Unternehmungen mit Kindern rund …

Auf dem Darß:
Oh du wunderschöner Weststrand…

Einer der schönsten 20 Strände der Welt liegt auf der Halbinsel Darß (sagt zumindest der Sender Arte). Ein Ostsee-Strand? Wirklich? Kaum zu glauben. Um uns das mit eigenen Augen anzuschauen, haben wir uns als Ausgangspunkt das Hotel Travel Charme Bernstein in Prerow ausgesucht – direkt im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft mit einer riesigen Park- und Gartenlandschaft. Ein bisschen abgelegen am Stadtrand, aber trotzdem noch so nah, dass man mit dem Fahrrad in zehn Minuten im Zentrum  ist. Und für die kleine Wasserratte war natürlich auch ein Außenpool vorhanden. Wir haben den Aufenthalt mit Frühstück gebucht – alles da und sehr lecker. Der Blick vom Restaurant auf die Poollandschaft und den Garten: wunderschön. Es gibt auch einen Spa-Bereich mit Saunen, den wir uns nur einmal kurz angesehen haben. Täglich genutzt haben wir dagegen den (zum Glück beheizten) Außenpool. In der Stadt waren gar nicht so oft, nur kurz zum Einkaufen, auf einem großen Spielplatz und beim Italiener etwas essen. Eine Stippvisite haben wir beim Bernsteinmuseum gemacht, das war ziemlich interessant. Eine Familie hat dort Unmengen an Fundstücken …

Familotel Landhaus Averbeck:
Natur pur!

Durch Zufall sind wir auf das Familotel Landhaus Averbeck in der Lüneburger Heide gestoßen. Und was soll ich sagen: Das verlängerte Wochenende dort war einer der schönsten Kurzurlaube, den ich je gemacht habe. Eingestellt hatten wir uns auf eine Art Bauernhof – aufgeschlagen sind wir dann in einem toll restaurierten Landhaus mit jeder Menge Tieren. Mehrere kleine Appartementgebäude fügen sich um die Hauptgebäude ein, dazwischen Stallungen, Spielplätze und richtig viel Natur. Unser Appartement hatte zwei Zimmer, einen Balkon und war ziemlich stylish eingerichtet.     Ganz schön lecker… Angeboten wurde Vollpension in Form von Buffets, das Essen war extrem lecker mit vielen regionalen Produkten. Auch vegetarische und vegane Gerichte waren im Angebot. Zubereitet wurden die Speisen in einer offenen Küche und direkt nebenan im schön gestalteten “Landlümmels Restaurant” serviert. Getränke konnten eigentlich fast immer kostenlos im Restaurant eingenommen werden, und in jedem Appartementkomplex befand sich ein kleiner Raum, in dem man sich verschiedene Getränke mit aufs Zimmer nehmen konnte. Der Kaffee bzw. der Latte Macchiato war super, und ich habe diesbezüglich ziemlich hohe Ansprüche! Ideal …

Wir machen
Cluburlaub in
Timmendorf!

Zu schicki mit Kind: Timmendorf hatte ich eigentlich seit Jahren hinter mir gelassen. Denn seitdem mein Sohn auf der Welt ist, bin ich bekennender Grömitz-Fan. Doch für den geplanten Besuch im Hansapark bot sich Timmendorf als perfekter Ausgangspunkt an, und so fielen wir in das Maritim Clubhotel ein. Mjoah … von Außen ist das Hotel ein Klotz.  Weit sichtbar auf einer Anhöhe am Ortsrand gelegen, aber in ruhiger Lage im Wald – und nur ein paar hundert Meter von der Ostsee entfernt. Und die Aussicht ist unschlagbar! Wir hatten ein Zimmer in der vierten Etage mit Meerblick. Vor allem der Sonnenauf- sowie Untergang war wirklich wunderschön… Schwimbad und Kindercocktails Das Hotel bietet einen Außenpool und ein innenliegendes Schwimmbad. Beide sind – wie das gesamte Hotel – sauber, aber ein bisschen in die Jahre gekommen. Es ist dem Komplex anzumerken, dass es das älteste Maritim-Hotel in Deutschland ist. Das tat dem Service und dem Angebot aber keinen Abbruch, im Gegenteil – alle, mit denen wir im Hotel Kontakt hatten (Rezeption, Service etc), waren sehr freundlich, hilfsbereit …

Berlin, ick liebe dir:
Novotel am Tiergarten

Acht Jahre – ein perfektes Alter, um zum ersten Mal den Boden der Hauptstadt zu betreten! So haben wir uns im vergangenen November für ein paar Tage aufgemacht ins aufregende Berlin. Mein Anspruch an das Hotel: Zentral, aber ruhig. Fündig geworden bin ich beim Novotel Berlin am Tiergarten. Die Lage: nah an der S-Bahn, aber dennoch recht ruhig gegenüber dem Tiergarten gelegen. Wir haben ein Familienzimmer gebucht, das mit einem Doppelbett und einer Schlafcouch geräumig und gemütlich war. Aus dem Fenster konnten wir auf die S-Bahn-Gleise schauen (gehört haben wir durch die gut isolierten Scheiben nichts), und mein Sohn ist morgens aus dem Bett gesprungen und hat fasziniert die ein- und ausfahrenden S-Bahnen beobachtet. Das 4-Sterne-Hotel wirbt explizit mit Familienfreundlichkeit – beim Einchecken gibt es ein kleines Geschenk und im Erdgeschoss können sich die Kinder im Spielzimmer mit unter anderem einer XBox die Zeit vertreiben. Das Frühstück war auch gut, alles da und vielfältig. Besonders schön: Der Blick auf die Straße des 17. Juni. Dort findet- direkt vor dem Hotel – jeden Samstag und Sonntag …

Dorfhotel Sylt:
Zwischen Watt und Dünen

Nachdem wir im Herbst 2015 schon mal eine tolle Zeit auf Sylt verbracht haben, wollten wir unbedingt noch mal im Frühling hin. Im März war es endlich soweit! Für uns Hamburger ist die Anreise unkompliziert, und wenn nur knapp eine Viertelstunde entfernt vom Bahnhof Westerland das Dorfhotel Sylt in Rantum in Sicht kommt, spätestens dann beginnt für uns der Urlaub. Hinten das Watt, vorne das Meer! Dazwischen das Haupthaus und der Appartementkomplex mit Spielplätzen, einem Kinderclub und dem Schwimmbad. Dort können auch Wellness-Anwendungen gebucht werden, ein netter Spa-Bereich steht ebenso zur Verfügung. Ein Dorfladen bietet Getränke, Süßes, Zeitungen, eine kleine Lebensmittelauswahl, Eis und morgens frische Brötchen. Wer mittags Hunger hat oder nicht am Buffet teilnimmt, kann in einem netten Restaurant essen gehen oder zum Beispiel Burger mit Pommes in einem kleinen Bar-Bistro bestellen. Drei Spielplätze gibt es auf dem Gelände, plus ein eigenes Haus für den Kinderclub mit umzäuntem Spielbereich für die Kleinsten. Die Appartements sind nett eingerichtet und auf jeden Fall ausreichend mit kleiner Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Bad. Die zugehörige Terrasse haben wir …

Mutter-Kind-Kur in
Winterberg – plus fünf Tipps für eine entspannte Kur

Okay, eigentlich war die Reise nach Winterberg kein Urlaub im eigentlichen Sinn, sondern eine Kur. Es fühlte sich aber an wie Urlaub – und war (bis auf kleine Abstriche) – eine richtig erholsame Reise. Da mein Sohn als Baby und Kleinkind Neurodermitis hatte (die jetzt fast verschwunden ist) und auch starken Heuschnupfen, hat die Kinderärztin uns zu einer Kur geraten. Eingereicht habe ich den Antrag glaube ich im Mai über die Caritas, und nur wenige Zeit später kam das Okay meiner Krankenkasse (Barmer). Wir wollten auf jeden Fall noch vor dem Winter fahren, aber erfahrungsgemäß sind die Kurheime an der See, an die wir gerne gefahren wären, lange im Voraus ausgebucht. In Winterberg war noch ein Platz für uns frei, und auch in einem anderen Heim weiter südlich (hab vergessen, welches das war). Das andere Kurheim war aber viel größer, und deshalb fiel die Wahl auf Winterberg in Nordrhein-Westfalen. Etwas blöd fand ich damals, dass mein Sohn just in der Zeit der Reise, also im September,  Geburtstag hatte – aber dazu später mehr. Hochsauerland, wir …