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Entspannte Tage im Aja Grömitz

Seit knapp zehn Jahren ist Grömitz mein absoluter Lieblingsort an der Ostsee – und zwar zu jeder Jahreszeit. Diesmal haben wir uns zum zweiten Mal im Aja eingebucht. Das Hotel ist recht stylisch, fast direkt am Strand und hat ein – ähhh – besonderes Konzept. Das Hotel und die Zimmer Das Aja wurde 2015 eröffnet und ist damit recht modern ausgestattet. Das Zimmer hatte seitlichen Meerblick und – wie alle Zimmer im Aja – einen offenen, nur mit einer Glasscheibe abgetrennten Badbereich. Das muss man mögen – für uns ist es okay. Die Toilette ist ja zum Glück separat ;-). Perfekt für uns ist, dass das eigentlich öffentliche Schwimmbad (die Grömitzer Welle) über einen „Bademantelgang“ direkt mit dem Hotel verbunden ist. Man kann also mit den Bademänteln direkt mit dem Fahrstuhl bis kurz vor den Eingang fahren. Tipp: Unbedingt mit Meerblick buchen, sonst könntet Ihr Pech haben und in den unteren Etagen auf den Innenhof bzw. auf die Außenfassade des Schwimmbades schauen. Der Ausblick bei gebuchtem Meerblick sieht dann so oder ähnlich aus: Zuerst ging …

Blauer Hafen – und da fehlt doch was

Was war das nur mal wieder für ein Hamburger Schiet-Wetter: Den ganzen Samstag hat es geregnet, und dabei hatten wir uns so gefreut, entspannt Schiffe zu kucken. Aber okay, dann warten wir halt bis Sonntag, dachten wir uns. Doch, jeeeyh, gegen Abend hörte der Regen auf und ab gings Richtung Auslaufparade! Als wir am Baumwall ausstiegen, erwartete uns schon die AidaPrima – ein Gänsehaut-Moment, weil wir sechs Wochen zuvor noch mit ihr auf der Metropolen-Tour unterwegs waren. Hach… Begleitet wurden sie und die anderen Schiffe von einem beeindruckenden Feuerwerk. Der „Blue Port“, bei dem Künstler Michael Batz den Hafen in blauem Licht erstrahlen lässt, tat sein Übriges und schuf eine ganz besondere Stimmung. Insgesamt sechs Schiffe sollten es sein bei der Auslaufparade, und neugierig haben wir auf MeinSchiff 3 gewartet. Und gewartet…und gewartet. Vielen ist aber gar nicht aufgefallen, dass sie nicht dabei war, da sich – wie wir später erfuhren – eine Leine in der Schiffsschraube verfangen hatte und sie erst am nächsten Tag auslaufen konnte. Schade! Es war aber trotzdem ein toller Abend. …