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Das Dilemma der Working Moms

Wenn Sarah Jessica Parker im Film “Working Mum” durch ihren Alltag hetzt und versucht, Kinder-Erziehung, Job und Beziehung unter einen Hut zu bringen, dann ist das lustig und charmant. Vielleicht auch nett anzuschauen. Spätestens, wenn sie am Ende ihre Arbeitszeit von 60 auf 40 Stunden reduziert und ihrem perfekten Mann samt perfekten Kindern in die Arme fällt, dann ist spätestens eines klar: Meine Realität sieht irgendwie anders aus. Seit mittlerweile fünf Jahren versuche ich, Kind und Beruf unter einen Hut zu bringen. Es gelingt mir mal mehr, mal weniger gut. Angespannt bleibt die Situation aber immer. Nach der Elternzeit bin ich mit 18 Stunden, verteilt auf drei Tage, wieder eingestiegen, das war recht gut zu meistern. Im Laufe der Zeit – und nach einem Jobwechsel – wurden es mehr Stunden und entsprechend mehr Stress. Auch wenn ich nicht Vollzeit arbeite (Respekt an alle, die das schaffen), so bleibt der Alltag doch eine logistische Herausforderung. Denn den Supergau kennt jede berufstätige Mutter: Erst im Laufe der Nacht bzw. morgens wird klar, dass es heute definitiv nichts …

Neulich im
Minimalismus-
Blog…

Ich liebe Minimalismus-Blogs. Oder noch besser: Minimalismus-Videos auf YouTube. Es ist faszinierend, wie dort geräumt, entsorgt, in Kategorien wegsortiert und neu geordnet wird. Nicht dass ich nicht ordentlich bin, nein, ich mag es auch gerne, wenn nicht zu viel Unnützes rumsteht. Wenn alles seinen Platz hat. Aber immer, wenn ich nach einem Beitrag oder Video zum Thema Minimalismus motiviert ans Werk gehe, stoße ich schnell an meine Grenzen: Kann das wirklich weg? Hat doch mal Geld gekostet! Soll ich das entsorgen? Aber was ist wenn… oft war es so, dass ich Dinge, die ich ein paar Wochen zuvor euphorisch fast entsorgt hätte, dann wirklich gebraucht habe – und in dem Fall froh war, es nur bei der Absicht belassen zu haben. Dabei stellt sich ja die Frage: Brauche ich wirklich 13 Vasen (hab mal durchgezählt)? So viele Kisten und Schubladen mit Krims-Krams? Auch die schlechten Bücher in meinem Regal? Die Suche nach einer Antwort führte mich auch zu einem Hype im Netz, der “Konmari-Methode”. Eigentlich finde ich Marie Kondos Ansatz sinnvoll, nur die Dinge zu …